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capy-bara.de

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen capy-bara.de (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erstellung, Gestaltung und Bereitstellung von Webseiten sowie damit verbundene Dienstleistungen.

Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Auftragnehmer ein schriftliches Angebot unterbreitet und der Auftraggeber dieses schriftlich (per E-Mail oder in Textform) annimmt, oder wenn der Auftragnehmer eine Auftragsbestätigung ausstellt.

Mündliche Nebenabreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch den Auftragnehmer.

§ 3 Leistungsumfang

Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Auftragsbestätigung. Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und können zu einer Anpassung des Entgelts führen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Leistungen durch qualifizierte Dritte (Subunternehmer) erbringen zu lassen, bleibt jedoch dem Auftraggeber gegenüber für die ordnungsgemäße Leistungserbringung verantwortlich.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugangsdaten rechtzeitig und vollständig bereitzustellen. Verzögerungen, die durch fehlende oder unvollständige Mitwirkung entstehen, gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

Der Auftraggeber stellt sicher, dass alle von ihm übermittelten Inhalte (Texte, Bilder, Logos, etc.) frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Nutzungsrechte verfügt. Er stellt den Auftragnehmer von etwaigen Ansprüchen Dritter frei.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung richtet sich nach dem vereinbarten Angebot. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern der Auftragnehmer umsatzsteuerpflichtig ist.

Rechnungen sind, sofern nicht anders vereinbart, innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu bezahlen. Bei Zahlungsverzug ist der Auftragnehmer berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.

Bei Projekten ab 499 € kann der Auftragnehmer eine Anzahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Entgelts vor Projektbeginn verlangen.

§ 6 Lieferung und Abnahme

Vereinbarte Liefertermine sind unverbindlich, soweit nicht ausdrücklich eine verbindliche Frist schriftlich zugesichert wurde. Der Auftragnehmer informiert den Auftraggeber über voraussichtliche Verzögerungen.

Nach Fertigstellung wird der Auftraggeber zur Abnahme aufgefordert. Meldet der Auftraggeber innerhalb von sieben Werktagen keine wesentlichen Mängel, gilt die Leistung als abgenommen. Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.

§ 7 Nutzungsrechte

Mit vollständiger Bezahlung des vereinbarten Entgelts räumt der Auftragnehmer dem Auftraggeber das einfache, zeitlich unbeschränkte Nutzungsrecht an den erstellten Werken für den vertraglich vereinbarten Verwendungszweck ein.

Eine Weitergabe oder Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers. Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Arbeiten als Referenz zu nennen, sofern der Auftraggeber nicht ausdrücklich widerspricht.

§ 8 Mängelhaftung (Gewährleistung)

Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die erbrachten Leistungen zum Zeitpunkt der Abnahme frei von wesentlichen Mängeln sind. Der Auftraggeber hat Mängel unverzüglich nach Entdeckung schriftlich anzuzeigen.

Der Auftragnehmer ist berechtigt, Mängel zunächst nachzubessern. Schlägt die Nachbesserung zweimal fehl, kann der Auftraggeber eine angemessene Minderung der Vergütung verlangen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Abnahme.

§ 9 Haftungsbeschränkung

Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist – außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, von Leben, Körper oder Gesundheit – ausgeschlossen.

Die Haftung ist der Höhe nach auf den Wert des jeweiligen Auftrags begrenzt. Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

§ 10 Datenschutz

Der Auftragnehmer verarbeitet personenbezogene Daten des Auftraggebers ausschließlich zur Vertragserfüllung und im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Näheres entnehmen Sie der Datenschutzerklärung auf dieser Webseite.

§ 11 Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erlangten vertraulichen Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Für Verbraucher gelten zusätzlich die zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Landes, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

Gerichtsstand für Kaufleute und juristische Personen des öffentlichen Rechts ist der Sitz des Auftragnehmers, soweit gesetzlich zulässig.